Untertitel der Veranstaltung
soyuz21 – contemporary music ensemble zürich
Veranstaltung
Soltanto Solo

Zurück


Flyer/Foto
Soyuz21

Zurück

Bilduntertitel
soyuz21 – contemporary music ensemble zürich

Zurück


Termin
Fri 15.06.2018, 20:00 Uhr

Zurück


Ort ImCubus
Name
ImCubus
Preis
16,00 €
Ermäßigt
11,00 € (SchülerInnen, StudentInnen, Präsenz-/Zivildiener und Arbeitslose mit gültigem Ausweis) / 6,00 € (MusikstudentInnen mit gültigem Ausweis an der Abendkassa sowie Kinder bis 10 Jahre)
Vorverkauf
Zentralkartenbüro

Zurück

Beschreibung
Sascha Armbruster (Saxophon)
Petra Ackermann (Viola)
Philipp Meier (Klavier)
Mats Scheidegger (Gitarre)

Pierluigi Billone ITI KE MI für Viola (1995)
Giovanni Verrando Neues Stück für E-Gitarre (2018, UA)
Marco Momi Due Nudi für Viola (2013) / Tre Nudi für Klavier (2006) / Quattro Nudi für Elektrische Gitarre (2014) / Cinque Nudi für Saxophon (2012)
Marco Momi Almost Close für Klavier und tape transducers (2015)

Drei italienische Komponisten stehen im Fokus eines Abends, der um erlesene Solostücke kreist.
Marco Momi, 1978 in Perugia geboren, gehört zu den faszinierendsten Komponisten seiner Generation. Seine ins feinste Detail ausgehörte Klangsprache entwickelt eine suggestive Wirkung auf den Zuhörer. Der Werkzyklus Nudi von Marco Momi ist ein über mehrere Jahre hinweg (2006-14) gewachsenes „work in progress“. Momi bezeichnet die Nudi als Studien über die Einsamkeit des Interpreten mit seinem Instrument. Die insgesamt vierzehn Stücke für Klavier, Saxophon, Viola und Elektrische Gitarre (einige Stücke in klanglicher Verdichtung durch Elektronik) werden in freier Reihenfolge gespielt und finden aus ihrer Einsamkeit in ein Dialogisieren zurück. Aus der Gegenüberstellung der Instrumente entsteht ein Kaleidoskop verschiedenartiger Identitäten, die miteinander kommunizieren oder schroff aufeinanderprallen. Es entsteht eine virtuelle Kammermusik mit subtilen Zusammenhängen und Querverbindungen. Neben Momis Nudi-Zyklus und Almost Close, einer weiteren Solokomposition jüngsten Datums für Klavier, stehen noch Kompositionen von Pierluigi Billone und Giovanni Verrando am Programm: „Billone gehört zu jenen seltenen Magiern, welche die lineare Zeit außer Kraft zu setzen im Stande sind. Man vermeint bei seiner Musik einen kultischen Raum zu betreten“, so der Musikkritiker Heinz Rögl. Und Philippe Albéra: „Seine radikale Gangart hat ihn dahin geführt, unerhörte Klangwelten zu erforschen und eigene instrumentale und vokale Techniken zu entwickeln. Aber zur selben Zeit befinden sich seine Inspirationsquellen in einer archaischen Welt, in einem Universum der Sakralität, als wenn bei ihm die fortschrittlichste Position der Moderne die Essenz des Phänomens Musik selbst erreichen würde.“ Mit einem neuen Werk von Giovanni Verrando ist ein weiterer italienischer Komponist zu erleben, dessen Werk immer wieder um Spektralanalyse (Verrando studierte auch in Frankreich, dem Ausgangspunkt für Spektralismus) wie auch elektronische Klänge, die er auf sinnfällige Art mit akustischen Instrumenten kombiniert, kreist.

Zurück

Kommende Termine dieses Veranstalters

Veranstaltung Termin
hand werk Tue 09.01.2018, 20:00
Niggli/Zumthor/Schaerer Thu 08.03.2018, 20:00
Nimikry Fri 16.03.2018, 20:00

Name
open music